chronik

Jahr 2015

Nach dem Geschäftsende des Gasthofes Griesbeck zum 31.12.2014 wurde mit der Vereinsgaststätte des FC Miltach ein neuer Austragungsort für die Jahreshauptversammlungen gefunden.
Günther Maurer wird für sein Wirken für die Freiwillige Feuerwehr Miltach e.V. am 06.01.2015 zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Neuwahl der aktiven Führungsmannschaft steht im Vordergrund der Versammlung. Unsere bisherigen Kommandanten Johannes Bergbauer und Martin Haimerl werden in ihren ämtern, für weitere sechs Jahre, bestätigt, ebenso Gerätewart Markus Holzapfel. Matthias Prechtl fungiert weiter als Atemschutzgerätewart. Der bis dato amtierende Jugendwart Matthias Mühlbauer stellte sich nicht mehr zur Wahl. Die Versammlung bestimmte Andreas Prechtl, Martin Krieger und Stefanie Welter zu Jugendwarten. Letzt genannte wird sich vorwiegend um die Betreuung der Mädchengruppe annehmen.
Unsere Feuerwehr präsentiert sich mit einer neuen Internetseite. Das, von Matthias Prechtl, erarbeitete Werk, wird bei der JHV vorgestellt und noch am selben Tag veröffentlicht.
Mit der Einführung eines „Kappenabends“ geht der Verein einen neuen Weg bei den Faschingsveranstaltungen. Dieser ersetzt den traditionellen Feuerwehrball, von dessen Abhaltung man aus organisatorischen Gründen absieht.
Der Sommer des Jahres 2015 war ein „Jahrhundertsommer“. Stets hohe Temperaturen und das Ausbleiben von Regenfällen über etliche Wochen, machten nicht nur der Natur, sondern auch den Feuerwehren zu schaffen. Flächenbrände, sonst eher selten in unserer Region, prägten vom Juli bis September das Einsatzgeschehen der Feuerwehren in Bayern. Etliche Kommandanten appellierten Landwirte, deren Güllefässer mit Wasser zu füllen, um damit im Ernstfall wertvolle Hilfe bei Flächenbränden zu leisten. Am Abend des 06. August wurde auch unser unmittelbarer Einzugsbereich hiervon heimgesucht. Ein Funkenflug, hervorgerufen bei nächtlichen Gleisbauarbeiten, entfachte zwischen Miltach und Riesl den Bahndamm. Die angrenzende Böschung und der gesamte Baumbestand, beides geprägt von der langanhaltenden Dürreperiode, waren Nahrung für einen Waldbrand. Die Flammen breiteten sich rasend schnell über einen Bereich von mehreren hundert Quadratmetern aus. Zum Leidwesen der Einsatzkräfte, befand sich das Feuer an einem sehr steilen, schwer zugänglichen Abschnitt des Waldes. Nicht nur die Wehren aus dem Gemeindebereich Miltach und den benachbarten Blaibach beschäftigten sich mit der Brandbekämpfung, sondern auch Aktive aus Arrach und Thürnstein/Schrenkental. Die beiden letztgenannten leisteten mit einem „Rüstsatz Bahn“ und einer speziellen Waldbrandausrüstung wertvolle Hilfe. In der darauffolgenden Zeit ereigneten sich noch weitere Flächenbrände in Zandt/Unterhaidmühle und in Cham/Stadl zu denen unsere Aktiven gerufen wurden.

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