Jahr 2014
Seit dem Jahrhunderthochwasser 2002 wuchs bei vielen Gemeindebürgern und Verantwortlichen unserer Feuerwehr der Wunsch nach einem leistungsfähigen, mobilen Stromerzeuger.
Nach beherzter Suche konnte ein passendes Gerät, welches aus der Baubranche stammt, gefunden werden. Der Gemeinderat beschloss den Erwerb dieses Gebrauchtgerätes zum Preis von 14.280 €.
Es handelt sich um ein 100 KVA Aggregat von Atlas Copco (Typ: Q AS 100) aus dem Jahr 2007. Dem Gerät, in einem technisch einwandfreien Zustand befindlich, wiederfuhr von fleißigen, handwerklich begabten Mitgliedern in etlichen Arbeitsstunden eine neue, zum Feuerwehrdienst passende Lackierung.
Dringend notwendig wurde die Auffrischung der Festbänder aus unserem 125. Gründungfest im Jahr 1998. Im Sommer diesen Jahres überarbeitete die Fahnenstickerei in Aiterhofen die wertvollen Erinnerungsstücke. Im Zuge dessen erwarb der Verein einen weiteren Bänderschrank für das Treppenhaus. Dort präsentieren sich nun, für jedermann sichtbar, die besagten Festbänder. In dieses Gesamtvorhaben investierte der Verein rund 1.300 €. Zur Finanzierung floß eine großzügige Spende unserer Ehrenfestmutter Renate Beier ein, welche die Ausgaben nahezu deckte.
Nach zehn gemeinsamen Theaterstücken in den Jahren 2001 bis 2012 verabschiedeten wir uns aus dem Schauspielarrangement. Gründe hierfür waren unter anderem der Mangel an Theaterspielern in unseren Reihen. Die Perlbachschützen fungieren bei der Aufführung des „Mord im Hühnerstall“ als alleiniger Veranstalter.
Das Digitalzeitalter erhält auch im Funkwesen sein Einzug. Auf ein, von der Technik her völlig neues, anders als gewohntes System, müssen sich die Feuerwehren einstellen. Mit einem Austausch von Geräten ist der Umstieg nicht erledigt. Zahlreiche Schulungen, Einweisungen, Lehrgänge müssen sich, Feuerwehrführungskräften und Feuerwehrdienstleistende unterziehen. Dieser Prozess wird mehrere Jahre dauern. Eine verantwortliche Rolle in Sachen Digitalfunkausbildung auf KBI Ebene übernimmt hierbei unser Kommandant Johannes Bergbauer, der als so genannter „Multiplikator“ fungiert. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit als örtlicher Kommandant investiert er viel Zeit, zahlreichen Feuerwehren, das „Knowhow“ des Digitalfunks zu vermitteln.

